• Architektur finde ich spannend, weil sie mich aus dem Tempo meiner anderen Arbeit herauszieht. Bei Reportagen muss ich schnell sein, muss reagieren, muss im richtigen Moment auslösen. Architektur ist das Gegenteil. Ruhig arbeiten. Perspektive suchen. Kamera aufs Stativ. Schärfe manuell. Einfach wieder zurück zur klassischen Fotografie.

    Was mich an diesem Bereich besonders reizt ist das grafische Arbeiten und das Tüfteln. Ein Gebäude kann man nicht ins Licht drehen. Man muss sich Gedanken machen wann das Licht steht, wo die Sonne wandert, welche Tageszeit dem Raum gerecht wird. Linien, Flächen, Proportionen. Das ist Fotografie in ihrer ursprünglichsten Form.